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Teilnahme des Casablanca an der bundesweiten "72 Stunden Aktion"

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Datum:
20. Apr. 2024
Von:
Ursula Hakes
Casablanca-72_Stunden_Aktion-Samstag

Diese organisierte der Bund der katholischen Kirche (BDKJ) nach 2013 und 2019 nun zum 3. Mal. Dabei beschreiben die "72 Stunden" das Zeitfenster, in dem Kinder und Jugendliche etwas FÜR andere machen.

Bundesweit engagierten sich dieses Mal über 2.700 Aktionsgruppen in den unterschiedlichsten sozialen Projekten und setzten sich dabei für eine solidarische Gesellschaft ein.

Bei der Frage, wie sich die Kinder aus dem Casablanca dabei einbringen wollen, entstand die Idee, Zeit mit den Menschen im nahegelegenen Seniorenheim an der Bischhofstraße zu verbringen.

Und schnell war klar, dass es nicht nur ein einziger Besuch werden sollte.

Der Kontakt zwischen Kindern und älteren Menschen ist ein Gewinn für beide Seiten. Das findet auch Furkan Balci, der als Sozialarbeiter im Quartier bereits Kontakt zu uns aufgenommen hatte, mit dem Ziel, die Einrichtungen zu vernetzen. So war die konkrete Aktion schnell geplant.

Am Donnerstag begann das 72stünde Zeitfenster mit einer Auftaktveranstaltung in der St. Anna Kirche in Krefeld. Hier trafen die Kinder vom Casablanca auf viele andere Gruppen, die ebenfalls auf ganz unterschiedliche Weise an der Aktion teilnahmen.

Am Freitag ging es dann endlich los: mit selbst gebackenen Plätzchen besuchten wir eine Gruppe von Senioren, die mit Kakao, kalten Getränken und freundlichen Gesichtern schon auf uns warteten.

Der Kontakt war blitzschnell geknüpft. Durch eine von Herrn Balci toll moderierte Fragerunde konnten Kinder wie Senioren interessantes über einander erfahren. „Was haben Sie  früher gespielt?“, oder „Was haben Sie beruflich gemacht?“ wurde ebenso gerne beantwortet wie die heikle Frage, ob die Senior:innen schon einmal etwas gestohlen hätten.

Am Samstag war das Wiedersehen schon sehr vertraut. Gemeinsam wurde (aufgrund des Wetters im Haus) gepicknickt, erzählt und gelacht. Nach einer Hausführung wurde sogar noch zusammen getanzt.

Vielen Dank an die Bewohner:innen und Organisator:innen für die warmherzige Gastfreundschaft.

Der Funke ist definitiv übergesprungen. Kontakte wurden geknüpft und es sind längst noch nicht alle Fragen beantwortet. So hoffen nun die Kinder darauf, dass sich einige Senior:innen in den nächsten Wochen auf den Weg machen, sie im Casablanca zu besuchen. Vielleicht zu einem gemeinsamen Frühstück, wer weiß. Aber was zusammen gemacht wird, scheint Nebensache zu sein, die Hauptsache ist, DASS die Generationen im Kontakt bleiben.

Ursula Hakes,
Einrichtungsleitung Casablanca